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	<title>Kommentare zu: Piratenpartei: Die Katze im Sack?</title>
	<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/</link>
	<description>Leben und Politik in Altona und um Altona herum - von Lars Brücher</description>
	<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 05:15:35 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4644</link>
		<author>Nils</author>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 12:09:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4644</guid>
		<description>"Politik ist ein ständiger Kompromis. Wer das nicht begreift wird auf kurz oder lang scheitern. "

Richtig, aber das würde Dir der Herr Westerwelle im Moment gaaanz anders erklären wollen. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Politik ist ein ständiger Kompromis. Wer das nicht begreift wird auf kurz oder lang scheitern. &#8221;</p>
<p>Richtig, aber das würde Dir der Herr Westerwelle im Moment gaaanz anders erklären wollen. <img src='http://altonablog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jk</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4643</link>
		<author>jk</author>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 10:24:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4643</guid>
		<description>"Muss ich zu jeder Frage bei jeder Partei eine Antwort finden? Oder ist es nicht eher so, dass ich MEINE Wahlentscheidung von den Positionen zu den für MICH wichtigen Themen abhängig mache? Ich gebe ehrlich zu, dass mich der EU-Beitritt der Türkei nicht einmal ansatzweise interessiert."

Das dürfte bei den meisten Menschen der Fall sein. Aber bei den Piraten ist, wie gesagt, zu vielen wichtigen Themen noch nix entschieden und ich bezweifle ernsthaft, dass der Mehrheit der Piraten bzw. ihrer Anhänger und Wähler völlig egal ist, wie dann eine mögliche BT-Fraktion zu Mindestlohn/Afghanistan usw. abstimmen wird. Es gibt zwar eine programmatische Sicherheit im Bereich Bürgerechte/Netz und Co, beim Rest wählt man die Katze im Sack. Glaubst du im Ernst, dass eure Leute dann 90% der Zeit im Bundestag Däumchen drehen, weil es gerade nicht um ihre Leib- und Magen-Themen geht? Das scheint mir sehr naiv.

"Abgesehen davon lautet die Antwort in den meisten Fällen “Thema umstritten”. Und genau hier setzt das ein, was die PIRATEN von den sogenannten etablierten Parteien unterscheidet: Die Themen werden diskutiert. Mit Mitgliedern, mit Sympathisanten. Jeder kann seine Sicht einbringen."

Sorry, aber das ist ein künstliches Alleinstellungsmerkmal. bei den Grünen ist das nicht anders. Was CDU und SPD angeht haben die ein hierarchischeres Politikverständnis. Der einzige Unterschied ist, dass bei einer Neugründung vieles noch im Fluss ist, was aber nix über die Änderungsbereitschaft/Diskussionkultur etc. aussagt.

"Ist es nicht eigentlich genau das, was wir von einem Bundestagsabgeordneten erwarten? Dass er die Meinung seiner Wähler im Bundestag vertritt?"

Repräsentationstheoretisch: Nein, aber ich will jetz keine politkwissenschaftliche Theoriedebatte anstoßen.

"Die FDP schreibt die dollsten Dinge in ihr Wahlprogramm, aber werden sie sich - womöglich in Regierungsverantwortung - im Zweifelsfall auch bei den entsprechenden Abstimmungen so verhalten? Oder ist dann die Rettung der Koalition doch das wichtigere Argument als die Wahlversprechen und der Wille des Wählers?"

Woher weißt du, dass das bei den Piraten anders wäre? Politik ist ein ständiger Kompromis. Wer das nicht begreift wird auf kurz oder lang scheitern. 

Zur Parallele mit den Grünen: Es gab von Anfang an programmatische Positionen zu allen Themen, über deren Qualität man sich allerding streiten kann und als Sie in den BT einzogen, gab es bereits zahlreiche Fraktionen in Kommunen und Ländern, so dass jeder Interessierte sich ein Bild machen konnte, wie der Laden läuft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Muss ich zu jeder Frage bei jeder Partei eine Antwort finden? Oder ist es nicht eher so, dass ich MEINE Wahlentscheidung von den Positionen zu den für MICH wichtigen Themen abhängig mache? Ich gebe ehrlich zu, dass mich der EU-Beitritt der Türkei nicht einmal ansatzweise interessiert.&#8221;</p>
<p>Das dürfte bei den meisten Menschen der Fall sein. Aber bei den Piraten ist, wie gesagt, zu vielen wichtigen Themen noch nix entschieden und ich bezweifle ernsthaft, dass der Mehrheit der Piraten bzw. ihrer Anhänger und Wähler völlig egal ist, wie dann eine mögliche BT-Fraktion zu Mindestlohn/Afghanistan usw. abstimmen wird. Es gibt zwar eine programmatische Sicherheit im Bereich Bürgerechte/Netz und Co, beim Rest wählt man die Katze im Sack. Glaubst du im Ernst, dass eure Leute dann 90% der Zeit im Bundestag Däumchen drehen, weil es gerade nicht um ihre Leib- und Magen-Themen geht? Das scheint mir sehr naiv.</p>
<p>&#8220;Abgesehen davon lautet die Antwort in den meisten Fällen “Thema umstritten”. Und genau hier setzt das ein, was die PIRATEN von den sogenannten etablierten Parteien unterscheidet: Die Themen werden diskutiert. Mit Mitgliedern, mit Sympathisanten. Jeder kann seine Sicht einbringen.&#8221;</p>
<p>Sorry, aber das ist ein künstliches Alleinstellungsmerkmal. bei den Grünen ist das nicht anders. Was CDU und SPD angeht haben die ein hierarchischeres Politikverständnis. Der einzige Unterschied ist, dass bei einer Neugründung vieles noch im Fluss ist, was aber nix über die Änderungsbereitschaft/Diskussionkultur etc. aussagt.</p>
<p>&#8220;Ist es nicht eigentlich genau das, was wir von einem Bundestagsabgeordneten erwarten? Dass er die Meinung seiner Wähler im Bundestag vertritt?&#8221;</p>
<p>Repräsentationstheoretisch: Nein, aber ich will jetz keine politkwissenschaftliche Theoriedebatte anstoßen.</p>
<p>&#8220;Die FDP schreibt die dollsten Dinge in ihr Wahlprogramm, aber werden sie sich - womöglich in Regierungsverantwortung - im Zweifelsfall auch bei den entsprechenden Abstimmungen so verhalten? Oder ist dann die Rettung der Koalition doch das wichtigere Argument als die Wahlversprechen und der Wille des Wählers?&#8221;</p>
<p>Woher weißt du, dass das bei den Piraten anders wäre? Politik ist ein ständiger Kompromis. Wer das nicht begreift wird auf kurz oder lang scheitern. </p>
<p>Zur Parallele mit den Grünen: Es gab von Anfang an programmatische Positionen zu allen Themen, über deren Qualität man sich allerding streiten kann und als Sie in den BT einzogen, gab es bereits zahlreiche Fraktionen in Kommunen und Ländern, so dass jeder Interessierte sich ein Bild machen konnte, wie der Laden läuft.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: 3Dog</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4626</link>
		<author>3Dog</author>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 11:43:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4626</guid>
		<description>aktuell zum Thema Mindestlohn:
http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=2&#38;t=11021</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>aktuell zum Thema Mindestlohn:<br />
<a href="http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=2&amp;t=11021" rel="nofollow">http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=2&amp;t=11021</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Reiner</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4605</link>
		<author>Reiner</author>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 09:01:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4605</guid>
		<description>@ Martina: Na wenn das die Ziele der Piraten sind, dann ist diese Partei überflüssig, und ich schlage vor, ihre Mitglieder engagieren sich bei den Grünen, denn die teilen diese Ziele vollständig und vertreten sie außerordentlich kompetent - wenn man von dem Enthaltungsunfall vor einiger Zeit mal absieht, okay. Faktisch ist es doch so: Wer die Piraten und nicht Grün wählt, hilft tatsächlich denen, die das Gegenteil von dem wollen, was die Piraten wollen. Oder glaubt jemand ernsthaft an den Einzug in den BUndestag?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Martina: Na wenn das die Ziele der Piraten sind, dann ist diese Partei überflüssig, und ich schlage vor, ihre Mitglieder engagieren sich bei den Grünen, denn die teilen diese Ziele vollständig und vertreten sie außerordentlich kompetent - wenn man von dem Enthaltungsunfall vor einiger Zeit mal absieht, okay. Faktisch ist es doch so: Wer die Piraten und nicht Grün wählt, hilft tatsächlich denen, die das Gegenteil von dem wollen, was die Piraten wollen. Oder glaubt jemand ernsthaft an den Einzug in den BUndestag?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4507</link>
		<author>Nils</author>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 11:25:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4507</guid>
		<description>@altona: Hättest Du Dich mal mit der Entstehung des Namens auseinandergesetzt, anstatt ihn als "Argument" einzubringen.

@Toby: Die grössten "Feinde" der Piraten sind Herr Schäuble und Frau vdLeyen. Glaubst Du wirklich, die Piraten würden in solch eine Koalition eintreten?

Muss ich zu jeder Frage bei jeder Partei eine Antwort finden? Oder ist es nicht eher so, dass ich MEINE Wahlentscheidung von den Positionen zu den für MICH wichtigen Themen abhängig mache? Ich gebe ehrlich zu, dass mich der EU-Beitritt der Türkei nicht einmal ansatzweise interessiert. 

Abgesehen davon lautet die Antwort in den meisten Fällen "Thema umstritten". Und genau hier setzt das ein, was die PIRATEN von den sogenannten etablierten Parteien unterscheidet: Die Themen werden diskutiert. Mit Mitgliedern, mit Sympathisanten. Jeder kann seine Sicht einbringen. 

Würde sich in der CDU irgendjemand für meine Meinung als popeliges Mitglied im Ortsverband Hinterposemuckel interessieren?

Alle diese Themen da oben werden bei den Piraten diskutiert. Steht ja meistens auch da. Und wenn sich kein Konsens findet, wird sich bei betreffenden Abstimmungen enthalten. Ist es nicht eigentlich genau das, was wir von einem Bundestagsabgeordneten erwarten? Dass er die Meinung seiner Wähler im Bundestag vertritt? 

Die FDP schreibt die dollsten Dinge in ihr Wahlprogramm, aber werden sie sich - womöglich in Regierungsverantwortung - im Zweifelsfall auch bei den entsprechenden Abstimmungen so verhalten? Oder ist dann die Rettung der Koalition doch das wichtigere Argument als die Wahlversprechen und der Wille des Wählers? 

Stand im Wahlprogramm der SPD zur letzten BTW irgendetwas von einer Mehrwertsteuererhöhung? Erinnert sich überhaupt noch irgendein Abgeordneter daran, warum er oder seine Partei 2005 gewählt wurde? 

(Vorgenannte Fragen sind nur Beispiele, die hier fehlenden Grünen und die Linke kann der geneigte Leser gern anstelle eines anderen Parteinamens einsetzen)

Fazit: Ein allumfassendes Wahlprogramm bieten mir die etablierten, was da aber genau steht, unterscheidet sich kaum und ist im Zweifel auch irrelevant. Bei den PIRATEN kann ich mitreden und werde gehört. Und in den für mich wichtigen Themen hat sie eine Meinung und die passt sogar noch zu meiner. Und deshalb wähle ich PIRATEN.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@altona: Hättest Du Dich mal mit der Entstehung des Namens auseinandergesetzt, anstatt ihn als &#8220;Argument&#8221; einzubringen.</p>
<p>@Toby: Die grössten &#8220;Feinde&#8221; der Piraten sind Herr Schäuble und Frau vdLeyen. Glaubst Du wirklich, die Piraten würden in solch eine Koalition eintreten?</p>
<p>Muss ich zu jeder Frage bei jeder Partei eine Antwort finden? Oder ist es nicht eher so, dass ich MEINE Wahlentscheidung von den Positionen zu den für MICH wichtigen Themen abhängig mache? Ich gebe ehrlich zu, dass mich der EU-Beitritt der Türkei nicht einmal ansatzweise interessiert. </p>
<p>Abgesehen davon lautet die Antwort in den meisten Fällen &#8220;Thema umstritten&#8221;. Und genau hier setzt das ein, was die PIRATEN von den sogenannten etablierten Parteien unterscheidet: Die Themen werden diskutiert. Mit Mitgliedern, mit Sympathisanten. Jeder kann seine Sicht einbringen. </p>
<p>Würde sich in der CDU irgendjemand für meine Meinung als popeliges Mitglied im Ortsverband Hinterposemuckel interessieren?</p>
<p>Alle diese Themen da oben werden bei den Piraten diskutiert. Steht ja meistens auch da. Und wenn sich kein Konsens findet, wird sich bei betreffenden Abstimmungen enthalten. Ist es nicht eigentlich genau das, was wir von einem Bundestagsabgeordneten erwarten? Dass er die Meinung seiner Wähler im Bundestag vertritt? </p>
<p>Die FDP schreibt die dollsten Dinge in ihr Wahlprogramm, aber werden sie sich - womöglich in Regierungsverantwortung - im Zweifelsfall auch bei den entsprechenden Abstimmungen so verhalten? Oder ist dann die Rettung der Koalition doch das wichtigere Argument als die Wahlversprechen und der Wille des Wählers? </p>
<p>Stand im Wahlprogramm der SPD zur letzten BTW irgendetwas von einer Mehrwertsteuererhöhung? Erinnert sich überhaupt noch irgendein Abgeordneter daran, warum er oder seine Partei 2005 gewählt wurde? </p>
<p>(Vorgenannte Fragen sind nur Beispiele, die hier fehlenden Grünen und die Linke kann der geneigte Leser gern anstelle eines anderen Parteinamens einsetzen)</p>
<p>Fazit: Ein allumfassendes Wahlprogramm bieten mir die etablierten, was da aber genau steht, unterscheidet sich kaum und ist im Zweifel auch irrelevant. Bei den PIRATEN kann ich mitreden und werde gehört. Und in den für mich wichtigen Themen hat sie eine Meinung und die passt sogar noch zu meiner. Und deshalb wähle ich PIRATEN.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Toby Baier</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4504</link>
		<author>Toby Baier</author>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 09:05:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4504</guid>
		<description>... bleibt noch die Sorge, dass die Piraten, wenn sie denn reinkommen, schwarz-gelb durch einen leichten Stich ins orange zur Mehrheit verhelfen. Man stelle sich diese Partei in diesem Stadium als kleinsten Koalitionspartner in schwarz-gelb-orange vor. Wäre echt schade um die Piraten, und verheerend für Deutschland.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; bleibt noch die Sorge, dass die Piraten, wenn sie denn reinkommen, schwarz-gelb durch einen leichten Stich ins orange zur Mehrheit verhelfen. Man stelle sich diese Partei in diesem Stadium als kleinsten Koalitionspartner in schwarz-gelb-orange vor. Wäre echt schade um die Piraten, und verheerend für Deutschland.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: altona</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4503</link>
		<author>altona</author>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 08:43:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4503</guid>
		<description>&lt;p&gt;@Toby: ich find sie ehrlich gesagt noch nicht einmal sexy, besonders unglücklich finde ich den Parteinamen. Aber schön, dass wir einer Meinung sind ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;@Jan: Deine politische Ansicht, dass Atomkraft eine Technologie von gestern ist, ist ja richtig. Nur leider sehen das mehrheitsfähige Koaltionen auf Bundesebene anders (gelb-schwarz). Die sehen das ernsthaft als Zukunftstechnologie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;@Christian: Zumindest so ein bundesweit einheitlicher Mindestlohn war durchaus umstritten auf dem Parteitag, letztlich gewann aber diese Variante relativ knapp. Mir wären flexiblere Modelle mit Berücksichtigung der regionalen Wirtschaftskraft lieber gewesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;@Martina Hm, ein Satz von Dir macht mir besonders Kopfschmerzen: "Um die anderen politischen Themen kümmern sich schon die etablierten Parteien in ausreichendem Maße." Seid ihr echt so sorglos, was die anderen Themen betrifft? Das ist ja fast schon schockierend. Was die Behauptung betrifft, die Grünen hätten monothematisch angefangen, dem sei die Präambel von 1980 empfohlen. Ich habe leider keine Quelle für das ganze Programm gefunden, aber da steht mit Sicherheit zu fast allen Lebensbereichen was drin, wenn auch immer unter dem besonderen Gesichtspunkt der Ökologie. Aber das ist ja auch heute noch so.&lt;br /&gt;
http://bit.ly/cBoOu&lt;br /&gt;
Ansonsten sage ich ja gar nichts dagegen, dass man auch eine Partei wählen kann, die nur eine kleine Chance hat. Dann muss man im Falle des Scheiterns an der 5%-Hürde aber auch akzeptieren, dass es dann anderen Parteien Prozente zu einer Regierungsbildung fehlt und man muss bei den Piraten damit leben, dass man im Erfolgsfalle bei vielen Themen eine Blackbox ins Parlament gewählt hat.&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Toby: ich find sie ehrlich gesagt noch nicht einmal sexy, besonders unglücklich finde ich den Parteinamen. Aber schön, dass wir einer Meinung sind <img src='http://altonablog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@Jan: Deine politische Ansicht, dass Atomkraft eine Technologie von gestern ist, ist ja richtig. Nur leider sehen das mehrheitsfähige Koaltionen auf Bundesebene anders (gelb-schwarz). Die sehen das ernsthaft als Zukunftstechnologie.</p>
<p>@Christian: Zumindest so ein bundesweit einheitlicher Mindestlohn war durchaus umstritten auf dem Parteitag, letztlich gewann aber diese Variante relativ knapp. Mir wären flexiblere Modelle mit Berücksichtigung der regionalen Wirtschaftskraft lieber gewesen.</p>
<p>@Martina Hm, ein Satz von Dir macht mir besonders Kopfschmerzen: &#8220;Um die anderen politischen Themen kümmern sich schon die etablierten Parteien in ausreichendem Maße.&#8221; Seid ihr echt so sorglos, was die anderen Themen betrifft? Das ist ja fast schon schockierend. Was die Behauptung betrifft, die Grünen hätten monothematisch angefangen, dem sei die Präambel von 1980 empfohlen. Ich habe leider keine Quelle für das ganze Programm gefunden, aber da steht mit Sicherheit zu fast allen Lebensbereichen was drin, wenn auch immer unter dem besonderen Gesichtspunkt der Ökologie. Aber das ist ja auch heute noch so.<br />
<a href="http://bit.ly/cBoOu" rel="nofollow">http://bit.ly/cBoOu</a><br />
Ansonsten sage ich ja gar nichts dagegen, dass man auch eine Partei wählen kann, die nur eine kleine Chance hat. Dann muss man im Falle des Scheiterns an der 5%-Hürde aber auch akzeptieren, dass es dann anderen Parteien Prozente zu einer Regierungsbildung fehlt und man muss bei den Piraten damit leben, dass man im Erfolgsfalle bei vielen Themen eine Blackbox ins Parlament gewählt hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martina</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4494</link>
		<author>Martina</author>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 22:38:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4494</guid>
		<description>Die Piratenpartei ist eine junge Partei. Wenn du dich als Grüner an EURE Vergangenheit erinnerst, auch ihr habt mit wenigen Themen angefangen 

(die Piraten sind aber keine 1-Themenpartei, im Gegenteil sie haben 3 zentrale Hauptziele: Stärkung der Grund-und Bürgerrechte, Mehr Echte Demokratie, Förderung des Freien Zugangs zu Wissen, Bildung und Kultur)

Hätten damals alle so gedacht wie du, wären die Grünen und ihre wichtigen Themen nicht stark geworden. Zum Glück haben nicht alle so gedacht. Und zum Glück werden auch diesmal viele Denken: Verdammt, diese neue politische Bewegung im Land braucht wirklich Unterstützung! Es ist wichtig für unsere Gesellschaft, dass ein deutliches Signal an die Politik gesendet wird: Das müsst ihr zukünftig besser machen! Und dass diese neue Bewegung finanziell, motivational und an Medienaufmerksamkeit gestärkt wird.

Und deswegen werde auch ich bei *dieser* Wahl eine meiner beiden Stimmen, die Zweitstimme der Piratenpartei geben. Denn dies ist eine Investition in die Zukunft dieser Bewegung und in die Zukunft unseres Landes.

Um die anderen politischen Themen kümmern sich schon die etablierten Parteien in ausreichendem Maße. Und die Wählerschichten, die sowieso nicht an die Piraten denken, werden schon genug die Grünen wählen. Ich aber gehöre zu einer Schicht, die über die Piraten nachdenkt. Aus meiner Wählerschicht braucht es besonders hohe Anteile für die Piraten. 

Deswegen bin ich in einer besonderen Verantwortung, damit es nicht nachher heißt "Ach die Bürgerrechte im digitalen Zeitalter und die Stärkung echter Mitbestimmung sind doch nicht soo wichtig, machen wir weiter wie bisher". Es muss heißen: "Krass, 3% (oder gar 5%, was machbar ist), die haben uns Anteile geklaut! Wir müssen diese Themen echt stärker beachten!". 

Und dafür helfe ich mit. Denn ich habe eine Verantwortung.

Übrigens sieht Herbert Rusche, Gründungsmitglied der Grünen, wichtige Ideale der Grünen inzwischen vernachlässigt. Er ist daher zur Piratenpartei übergetreten - als Gründer der Grünen! Interessantes Interview mit ihm: http://tinyurl.com/nqtzbw</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piratenpartei ist eine junge Partei. Wenn du dich als Grüner an EURE Vergangenheit erinnerst, auch ihr habt mit wenigen Themen angefangen </p>
<p>(die Piraten sind aber keine 1-Themenpartei, im Gegenteil sie haben 3 zentrale Hauptziele: Stärkung der Grund-und Bürgerrechte, Mehr Echte Demokratie, Förderung des Freien Zugangs zu Wissen, Bildung und Kultur)</p>
<p>Hätten damals alle so gedacht wie du, wären die Grünen und ihre wichtigen Themen nicht stark geworden. Zum Glück haben nicht alle so gedacht. Und zum Glück werden auch diesmal viele Denken: Verdammt, diese neue politische Bewegung im Land braucht wirklich Unterstützung! Es ist wichtig für unsere Gesellschaft, dass ein deutliches Signal an die Politik gesendet wird: Das müsst ihr zukünftig besser machen! Und dass diese neue Bewegung finanziell, motivational und an Medienaufmerksamkeit gestärkt wird.</p>
<p>Und deswegen werde auch ich bei *dieser* Wahl eine meiner beiden Stimmen, die Zweitstimme der Piratenpartei geben. Denn dies ist eine Investition in die Zukunft dieser Bewegung und in die Zukunft unseres Landes.</p>
<p>Um die anderen politischen Themen kümmern sich schon die etablierten Parteien in ausreichendem Maße. Und die Wählerschichten, die sowieso nicht an die Piraten denken, werden schon genug die Grünen wählen. Ich aber gehöre zu einer Schicht, die über die Piraten nachdenkt. Aus meiner Wählerschicht braucht es besonders hohe Anteile für die Piraten. </p>
<p>Deswegen bin ich in einer besonderen Verantwortung, damit es nicht nachher heißt &#8220;Ach die Bürgerrechte im digitalen Zeitalter und die Stärkung echter Mitbestimmung sind doch nicht soo wichtig, machen wir weiter wie bisher&#8221;. Es muss heißen: &#8220;Krass, 3% (oder gar 5%, was machbar ist), die haben uns Anteile geklaut! Wir müssen diese Themen echt stärker beachten!&#8221;. </p>
<p>Und dafür helfe ich mit. Denn ich habe eine Verantwortung.</p>
<p>Übrigens sieht Herbert Rusche, Gründungsmitglied der Grünen, wichtige Ideale der Grünen inzwischen vernachlässigt. Er ist daher zur Piratenpartei übergetreten - als Gründer der Grünen! Interessantes Interview mit ihm: <a href="http://tinyurl.com/nqtzbw" rel="nofollow">http://tinyurl.com/nqtzbw</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4490</link>
		<author>Jan</author>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 22:24:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4490</guid>
		<description>"weil sich die Partei ja nicht immer dann enthalten kann, wenn etwas nichts mit Freiheit oder dem Netz zu tun hat."

Muss sie? Wo steht das?

Und ja, AKWs sind ein Thema der Vergangenheit oder maximal der Gegenwart. Es ist eine Brückentechnologie, die sich spätestens in 15-20 Jahren sowieso überholt hat. Und die große Errungenschaft der Grünen Bewegung ist es, dass ein Energiekonzern mit AKWs sich um sein Image sorgen muss. So funktioniert Politik eben im neuen Jahrtausend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;weil sich die Partei ja nicht immer dann enthalten kann, wenn etwas nichts mit Freiheit oder dem Netz zu tun hat.&#8221;</p>
<p>Muss sie? Wo steht das?</p>
<p>Und ja, AKWs sind ein Thema der Vergangenheit oder maximal der Gegenwart. Es ist eine Brückentechnologie, die sich spätestens in 15-20 Jahren sowieso überholt hat. Und die große Errungenschaft der Grünen Bewegung ist es, dass ein Energiekonzern mit AKWs sich um sein Image sorgen muss. So funktioniert Politik eben im neuen Jahrtausend.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian S.</title>
		<link>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4489</link>
		<author>Christian S.</author>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 20:02:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://altonablog.de/2009/09/09/piratenpartei-die-katze-im-sack/#comment-4489</guid>
		<description>Völlig richtige Analyse. (Dass Du dem Mindestlohn skeptisch entgegen zu stehen scheinst, finde ich zwar befremdlich, da ich das für ein Kern-Anliegen der Grünen hielt, aber nunja.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Völlig richtige Analyse. (Dass Du dem Mindestlohn skeptisch entgegen zu stehen scheinst, finde ich zwar befremdlich, da ich das für ein Kern-Anliegen der Grünen hielt, aber nunja.)</p>
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